Die Politik mit der „Weisheit der Vielen“ zu beraten – das ist die Grundidee des Bürgerdialogs „Energietechnologien für die Zukunft“. Das Ziel: Bürgerinnen und Bürger diskutieren über Thesen und Vorschläge zu der Frage, wie der Umbau der Energieversorgung technologisch verwirklicht werden kann. Sie beschreiben, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit der Umbau gelingt. Am Ende entsteht aus den Beiträgen auf der Mitmachplattform im Netz– zusammen mit den Ergebnissen der in ganz Deutschland stattfindenden Bürgerkonferenzen und Bürgerwerkstätten – ein gemeinsamer Bürger-Report. Er wird an die Bundesministerin für Bildung und Forschung und weitere Vertreter von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft übergeben und findet so Eingang in die politischen und gesellschaftlichen Meinungsbildungsprozesse.
Häufige Fragen
Die Online-Beteiligung besteht aus zwei Phasen. Zum Auftakt (11. Juli bis 25. August 2011) haben Sie die Möglichkeit, vier Thesen in den Themenfeldern „Erneuerbare Energien“, „Speicher und Netze“, „Energieeffizienz“ sowie „Brückentechnologien“ online zu diskutieren. Die Thesen gehen auf Zielkonflikte ein, die beim geplanten Umbau der Energieversorgung auftreten können.
In der zweiten Phase (26. August bis 30. September 2011) können Sie Vorschläge bewerten, die sich zur Lösung der Zielkonflikte herauskristallisiert haben. Parallel zur Online-Beteiligung finden Bürgerkonferenzen und Bürgerwerkstätten in ganz Deutschland statt, wo zu ähnlichen Themenschwerpunkten diskutiert wird. Zur Teilnahme an diesen Konferenzen und Werkstätten sind Sie herzlich eingeladen – Näheres dazu finden Sie unter Bürgerdialog vor Ort.
Alle Beiträge und Kommentare werden aufgenommen und auf der Website veröffentlicht. Zusammen mit den Ergebnissen aus den Bürgerkonferenzen und Bürgerwerkstätten finden diese Eingang in den Bürger-Report „Energietechnologien für die Zukunft“, der auf einem Bürgergipfel im Herbst verabschiedet wird. Der Report zeigt den Verantwortlichen in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft auf, wie die Bürgerinnen und Bürger den Umbau der Energieversorgung diskutieren und bewerten und welche Energietechnologien sie sich für die Zukunft wünschen.
Der Verlauf der Online-Beteiligung sowie die Beiträge und Kommentare der Teilnehmenden werden im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgewertet. Alle Inhalte (Beiträge und Kommentare), die von den Teilnehmenden eingestellt und nicht abweichend gekennzeichnet wurden, können im Rahmen einer Creative Commons-Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/) weiterverwendet werden.
Die Moderation darf in Ausnahmen die Zuordnung von Beiträgen zu Themen verändern, falls z.B. offensichtlich eine falsche Zuordnung vorliegt. Diese Regeln sowie die Arbeitsweise der Moderatoren können während der aktiven Online-Phase im Lob & Kritik-Forum diskutiert werden.
Diese Online-Beteiligung steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Sie ist kein Dialog ausschließlich für Experten. Jeder kann sich beteiligen - auch Unternehmen, Vereine, Verbände, Initiativen oder andere Institutionen. Denn: Jede Meinung zählt!
Ja. Alle Meinungen und Vorschläge können auf dieser Plattform auch anonym abgegeben werden. Hierzu können Sie sich mit einem Phantasienamen (Pseudonym) und einer E-Mail-Adresse registrieren. Zur Verwendung der Registrierungsdaten und zur Nutzung von Cookies lesen Sie bitte die Angaben unter Datenschutz.
Die Dialogregeln für eine faire Diskussion:
1. Rolle der Moderatorinnen und Moderatoren
Die Diskussion wird durch neutrale Moderatorinnen und Moderatoren geleitet. Sie achten auf eine konstruktive Diskussion. Beiträge, die mit den Regeln eines fairen Dialogs nicht vereinbar sind oder die am Thema des Bürgerdialogs vorbeigehen, können von den Moderatorinnen und Moderatoren gesperrt werden, wobei solche Eingriffe nach Möglichkeit mit der Verfasserin oder dem Verfasser abgestimmt werden.
Nutzerkonten, unter denen wiederholt regelüberschreitende Beiträge verfasst werden, können gesperrt werden.
2. Achten Sie auf ein respektvolles Miteinander
Denken Sie immer daran, dass Ihnen am anderen Ende des Computernetzes Menschen gegenübersitzen, die, genauso wie Sie, respektvoll behandelt und ernst genommen werden wollen. Treten Sie für Ihre Meinungen und Interessen ein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe auf Andere.
Fragen Sie sich immer, bevor Sie etwas in das Forum einstellen, ob Sie das, was Sie schreiben, der Empfängerin oder dem Empfänger auch ins Gesicht sagen würden, und wie Sie selbst auf eine solche Botschaft reagieren würden. Beleidigungen, Bedrohungen, Schimpfwörter, rassistische, extremistische, sexistische oder pornographische sowie strafrechtlich relevante Äußerungen sind nicht erlaubt. Die Moderatoren behalten sich vor, derartige Einträge zu unterbinden und zu löschen. Bitte denken Sie daran, dass bei der schriftlichen Kommunikation die Gefahr von Missverständnissen besonders hoch ist. Vergewissern Sie sich daher durch mehrfaches Lesen, ob die Autorin oder der Autor eines Beitrags, auf den Sie antworten wollen, wirklich das gemeint hat, was Sie vermuten.
Für einen authentischen Dialog ist es notwendig, dass Sie Ihre eigene Meinung und nicht die Meinung anderer vertreten. Verzichten Sie auf ironische Stellungnahmen, um Missverständnisse zu vermeiden.
3. Zitate und Links sind erwünscht – mit Bezug zum Thema
Nutzen Sie Zitate, um Ihre Aussagen zu begründen. Wenn Sie aus Artikeln, E-Mails oder anderen Dokumenten zitieren, dann bitte nicht im Volltext. Zitieren Sie nur Sätze oder Auszüge, die im Zusammenhang von Bedeutung sind. Geben Sie zudem bitte die zugehörige Quelle an und erläutern Sie die Bedeutsamkeit Ihres Zitats in eigenen Worten. Die Moderation behält sich vor, Hyperlinks auf Inhalte fremder Webseiten zu prüfen und ggf. zu entfernen, wenn Zweifel bestehen, ob Inhalte der externen Angebote einem fairen Dialog – im Sinne dieser Regeln – förderlich sind.
4. Werbung ist nicht erlaubt
Werben Sie nicht für Dienstleistungen und Produkte jeglicher Art.
5. Bleiben Sie beim Thema und fassen Sie sich kurz
Sehen Sie davon ab, themenfremde Beiträge einzustellen. Stellen Sie bitte immer einen Bezug zum Gegenstand des Dialogs her.
Gegenstand des Online-Dialogs „Energietechnologien für die Zukunft“ ist die Verwirklichung der von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat beschlossenen Energiewende. Es geht um die Frage, wie die Energiewende verwirklicht werden kann – nicht um Spekulationen über die Richtigkeit dieser Entscheidung. Im Mittelpunkt des Bürgerdialogs stehen wissenschaftliche, technologische und gesellschaftliche Herausforderungen und Lösungsansätze in den Bereichen Speicher und Netze, Brückentechnologien, erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Diskussionen über Fragen außerhalb dieses thematischen Rahmens müssen an anderen Stellen geführt werden.
Wiederholte inhaltsgleiche Eingaben oder wiederholte Hinweise auf eigene Beiträge und Kommentare sind nicht gestattet.
Schreiben Sie nach Möglichkeit immer nur zu einem Thema oder Aspekt. Verfassen Sie lieber mehrere kurze Beiträge zu unterschiedlichen Themen/Aspekten als einen langen Beitrag, in den Sie alles „hineinpacken". Damit erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass andere Diskussionsteilnehmer sich die Zeit nehmen, Ihren Beitrag zu lesen. Die Länge der Beiträge und Kommentare ist auf 1.500 Zeichen begrenzt.
6. Nutzen Sie Ihre Anonymität verantwortungsvoll
Wenn Sie bei der Registrierung einen Phantasienamen (Pseudonym) angeben: Bitte missbrauchen Sie niemals diesen Schutz Ihrer Privatsphäre, um zum Beispiel eine andere reale Person vorzutäuschen oder in Misskredit zu bringen. Die mehrfache Registrierung derselben Person unter verschiedenen Namen ist nicht gestattet. Nicht erlaubt ist die miss-bräuchliche Nutzung von Identitäten Dritter - dies gilt insbesondere für in der Öffentlichkeit bekannte Persönlichkeiten.
Die öffentliche Angabe von Kontaktdaten in Stellungnahmen oder Kommentaren empfiehlt sich nicht, um sich selbst vor einer möglicherweise missbräuchlichen Nutzung durch Dritte zu schützen.
7. Schreiben Sie nicht zu viele Beiträge und Kommentare
Vertreten Sie Ihre Meinung in diesem Forum und achten Sie gleichzeitig darauf, dass auch Andere die Gelegenheit dazu haben. Wenn einzelne Teilnehmer übermäßig viele Beiträge und Kommentare schreiben, können die Meinungen anderer Teilnehmer in der Diskussion kaum noch wahrgenommen werden. Sie möchten “im wirklichen Leben” auch nicht mit jemandem diskutieren, der Ihnen vor Dritten ständig das Wort abschneidet. Die Moderation hat in solchen Fälle die Aufgabe, für eine ausgeglichene Beteiligung zu sorgen und kann in extremen Fällen nach vorheriger Verwarnung das Nutzerkonto eines in diesem Sinne übermäßig aktiven Teilnehmers sperren.
Diese Plattform ist ein betreutes Beteiligungsangebot. Dafür steht Ihnen ein Moderationsteam zur Verfügung. Fragen und Anregungen technischer oder organisatorischer Art zur Online-Beteiligung nehmen die Moderatoren gerne auf der Seite Lob & Kritik entgegen. Weitere Informationen über die Betreiber dieser Plattform finden Sie im Impressum.

